Trotz einer Bevölkerung von 130 Millionen wird Mexiko bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo mit einer kleinen Delegation von nur fünf Sportlern antreten. Dies spiegelt die Besonderheit des Wintersports im Land wider, wo eine besondere Verbindung erforderlich ist, um in diesen Sport einzutauchen.

Ein bemerkenswertes Ereignis wird die Teilnahme von Sarah Schleper und ihrem Sohn Lasse darstellen. Sarah, die bereits bei den Olympischen Spielen 2006 und 2010 für die USA im Slalom und Riesenslalom an den Start ging und bei ihrem Debüt in Turin den 10. Platz belegte, wagt nun im Alter von 46 Jahren einen neuen Anlauf – dieses Mal unter der mexikanischen Flagge. Ihr Sohn Lasse, der 2011 geboren wurde, wird mit 17 Jahren ebenfalls an den Winterspielen teilnehmen.

Die sportliche Verbindung zwischen Mutter und Sohn ist geprägt von besonderen Erinnerungen. Sarah erinnerte sich an den magischen Moment, als sie beim Weltcup in Lienz im Jahr 2011 nicht nur im Rennanzug, sondern in einem knappen Kleid und Bikini fuhr, während sie Lasse in den Armen hielt. Dieser spontane Augenblick bleibt ihr bis heute in Erinnerung.

Lasse ist nun bereit, als aktiver Sportler auf die Skipiste zu gehen und wird somit das erste Mutter-Sohn-Duo in der Geschichte der Olympischen Winterspiele bilden. Sarah drückt ihre Vorfreude aus und betont, dass die Erkenntnis, bei den Spielen vertreten zu sein, sowohl während als auch nach dem Wettkampf immer stärker werden wird. Auch wenn die Medaillenchancen nicht hoch eingeschätzt werden, verkörpern beide den olympischen Geist, wonach das Dabeisein oft wichtiger ist als der Sieg selbst.

Diese familiäre Teilnahme könnte sowohl für Sarah als auch für Lasse eine inspirierende und prägende Erfahrung werden, die sie für ihre sportliche Karriere und ihr Leben zusammenschweißen wird.

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