Das Wetter in Dortmund präsentiert sich grau und kalt, während die Fans von Borussia Dortmund sich auf das Heimspiel gegen Werder Bremen am Dienstagabend vorbereiten. Obwohl die Partie offiziell ausverkauft ist, zeigt ein Blick in den Ticketshop des Vereins, dass noch mehrere Hundert Karten verfügbar sind, die über den Zweitmarkt verkauft werden. Dies wirft Fragen zur Attraktivität des Spiels auf, insbesondere unter den Dauerkartenbesitzern.
Auf der beliebten Südtribüne, die Platz für rund 25.000 Fans bietet, sind derzeit mehr als 300 Tickets erhältlich, mit der Vermutung, dass in Wahrheit noch viele weitere ausgeschrieben sind. Dauerkartenbesitzer dürfen ihre Plätze in den Mittelblöcken der Tribüne aus Kapazitätsgründen nicht über den Zweitmarkt anbieten, was bedeutet, dass die verfügbaren Karten möglicherweise nicht das gesamte Ausmaß der tatsächlichen Verfügbarkeit widerspiegeln.
In den letzten Wochen waren immer mehr Tickets im Zweitmarkt verfügbar, was darauf hindeutet, dass sich die Nachfrage verringert hat. Bei vergangenen Spielen, wie dem gegen die TSG Hoffenheim, blieb der Zweitmarkt zeitweise geschlossen, weil die regulären Tickets nicht gut verkauft wurden. Zudem wurde es zuletzt zunehmend einfacher, Tickets für Champions-League-Partien zu erhalten.
Trotz dieser Situation stellt der BVB keinen finanziellen Verlust fest, da die Tickets offiziell verkauft sind. Stadion-Sprecher Norbert Dickel wird auch am Dienstagabend verkünden, dass das Westfalenstadion mit 81.365 Zuschauern ausverkauft sei, obwohl die tatsächliche Anzahl an Besuchern laut Ticketscan möglicherweise niedriger ausfallen könnte.
Darüber hinaus sind für das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am 1. Februar noch zahlreiche Eintrittskarten im Erstverkauf erhältlich, was zeigt, dass die Herausforderung, Fans für die Heimspiele zu gewinnen, weiterhin besteht. Die Gelegenheit, trotz der Widrigkeiten eine voll besetzte Arena zu erleben, bleibt bestehen und vielleicht motiviert die anstehende Partie die Fans, den Stadionsupport in diesen kälteren Monaten zu intensivieren.
