Borussia Dortmund will am 23. Spieltag der Bundesliga am Samstagabend in Leipzig ohne Nico Schlotterbeck antreten. Zwar könnte dies als Rückschlag für das Team gewertet werden, doch aktuelle Statistiken zeigen, dass der BVB in Abwesenheit seines Verteidigers sogar erfolgreicher ist.

Schlotterbeck, der unter muskulären Problemen leidet, verpasste bereits fünf Liga-Spiele in dieser Saison. In vier dieser Partien konnte Dortmund siegreich vom Platz gehen, lediglich gegen den FC St. Pauli gab es ein Unentschieden (3:3). Dies resultiert in einer beeindruckenden Bilanz von 2,6 Punkten pro Spiel ohne Schlotterbeck, während das Team mit ihm im Kader nur 2,2 Punkte pro_match erzielt.

Die Defensive des BVB scheint ebenfalls stabiler zu sein, wenn Schlotterbeck nicht spielt. So kassierte die Mannschaft in den Spielen, in denen er fehlte, nur drei Gegentore, alle in der Partie gegen St. Pauli; in den übrigen vier Spielen blieben sie gar ohne Gegentreffer. Dies ergibt einen Schnitt von nur 0,6 Gegentoren pro Spiel im Vergleich zu 17 Gegentoren in den Spielen mit dem Nationalspieler.

Zusätzlich zeigen auch die Zahlen zu gegnerischen Torschüssen und der Zweikampfquote eine leicht verbesserte Statistik ohne Schlotterbeck. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Zahlen nicht die Bedeutung von Schlotterbeck für die Mannschaft schmälern. Der Abwehrchef wird als unverzichtbarer Führungsspieler geschätzt, was von Trainer Nicko Kovac unterstrichen wird.

Ein Spieler, der in Schlotterbecks Abwesenheit besonders hervorsticht, ist Waldemar Anton. Kovac lobt Anton als konstanten Faktor in der Defensive und hebt seine Führungsqualitäten hervor. Diese Kombination aus Statistiken und Teamdynamik lässt die Hoffnung zu, dass Dortmund auch ohne Schlotterbeck eine solide Leistung gegen Leipzig abrufen kann.

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