Franziska Preuß hat am Samstag ihr letztes Biathlon-Rennen absolviert und damit eine beeindruckende Karriere beendet. Im Massenstart trat die 31-Jährige im Rahmen der Olympischen Spiele in Antholz an, ohne den Druck, unbedingt eine Medaille erzielen zu müssen. “Mein Hauptziel ist, noch mal die Freude zu spüren und den Grund, warum ich mich damals entschieden habe, Biathlon zu machen,” äußerte sie dem ZDF vor dem Rennen und fügte hinzu, dass sie mit jedem Ergebnis zufrieden wäre.

Das Rennen selbst bot zahlreiche spannende Wendungen. Preuß verfehlte jedoch während des Wettkampfs viermal das Ziel und beendete das Rennen auf dem 28. Platz. Vanessa Voigt beeindruckte mit einer starken Leistung und sicherte sich den siebten Platz, während Janina Hettich-Walz als Siebzehnte ins Ziel kam. Der Sieg ging an die Französin Oceane Michelon, die vor ihrer Landsfrau Julia Simon ins Ziel kam. Die Bronzemedaille wurde von der Tschechin Tereza Vobornikova errungen, die sich im Laufe des Rennens souverän gegen ihre Konkurrenz behauptete.

Preuß, die als Verfolgungs-Weltmeisterin große Erfolge im Biathlon feierte, war sich bewusst, dass dies ihr abschließendes Rennen war. Während der gesamten Veranstaltung reflektierte sie über ihre Karriere und die positiven Erfahrungen, die sie gesammelt hatte. Ihre Entscheidung, mit dem Biathlon aufzuhören, fiel ihr nicht leicht, doch sie schien mit Frieden und Dankbarkeit auf ihren Weg zurückzublicken.

Mit ihrer Teilnahme am Massenstart hat Preuß nicht nur ihren eigenen Erwartungen entsprochen, sondern auch ihren Fans und Anhängern ein herzbewegendes Finale geboten. Ihr Auftritt hat den Rückhalt und die Wertschätzung verdeutlicht, die sie im Biathlonsport genoss. Paradigmatisch für die gesamte Karriere lässt sich sagen, dass es für Franziska Preuß zuvorderst um die Freude an ihrem Sport ging und diese Freude auch im Abschied mitschwang.

Popular Categories


Search the website

Exit mobile version