Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg gegen den FC Villarreal feierte die Mannschaft von Borussia Dortmund ausgelassen mit ihren Fans. Doch die Vorfreude auf das Rückspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo wird von einem Streit überschattet.

Der BVB kritisiert den Ausschluss bestimmter Fans beim bevorstehenden Spiel in Bergamo. Der italienische Klub informierte Borussia Dortmund, dass an ausgewählte Teile der BVB-Anhänger keine Tickets verkauft werden. Dies betrifft insbesondere Fans, die nicht in Deutschland geboren sind oder deren Wohnsitz außerhalb Deutschlands liegt. Die Behörden haben diese Maßnahme ergriffen, um mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren, da es Bedenken gibt, dass Ultras von Atalanta Rivale Catania Calcio zum Spiel erscheinen könnten. Diese pflegen eine enge Beziehung zu den BVB-Ultras.

Besonders brisant ist, dass diese Auflage erst bekannt wurde, nachdem der BVB die bereits personalisierten Eintrittskarten verkauft hatte. Der Verein äußerte in einer Mitteilung, dass der Ausschluss eines Teils der Fans einen eklatanten Wertebruch darstellt und als Diskriminierung wahrgenommen wird. Diese Auffassung teilen auch die Fans, die vor dem Hinspiel mit einem großflächigen Banner in der Südkurve protestierten.

Um diese Situation zu klären und allen Fans den Besuch des Auswärtsspiels zu ermöglichen, stehen die Dortmunder in intensivem Kontakt mit Bergamo sowie der UEFA. Die bisherigen Gespräche verlaufen offenbar positiv, was zu einer hoffnungsvollen Erwartung auf eine Einigung führt. Borussia Dortmund setzt somit alles daran, seine treuen Anhänger auch im Ausland unterstützen zu können.

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