Am Mittwoch, den 11. Februar, wird der öffentliche Nahverkehr in Bayern bestreikt, wie von der Gewerkschaft Verdi angekündigt. Besonders betroffen sind die Städte Nürnberg und München, was vor allem für die Fans des FC Bayern München einschneidende Folgen haben könnte. Der deutsche Rekordmeister spielt am Abend im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig (20:45 Uhr, ARD).

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) informierte am Montagnachmittag, dass es für die U-Bahnen einen Sonderbetrieb geben wird, zudem sollen auch einige Busse im Einsatz sein. Dennoch dürfte die Anreise für viele Fans komplizierter als gewohnt sein. Der Streik betrifft die U-Bahn, Straßenbahnen und alle Buslinien, die normalerweise das Stadtgebiet bedienen. Während für die Linie U6 zum Stadion eine Ausnahme gemacht wurde, hängt der Betrieb der Tram von der Verfügbarkeit des Personals ab. Busse könnten nur eingeschränkt fahren, da einige private Busunternehmen, die nicht streiken, für die MVG tätig sind.

Die S-Bahn München sowie die Regionalbusse und Regionalbahnen sind nicht vom Streik betroffen, was bedeutet, dass eine Anreise nach München grundsätzlich möglich ist. Die U6 ist üblicherweise die beste Verbindung zur Allianz Arena. Trotzdem müssen Fans aufgrund des eingeschränkten Angebots zusätzliche Planungen treffen, um rechtzeitig zum Spiel zu kommen.

Trotz der Schwierigkeiten bietet der FC Bayern sinnvolle Alternativen für die Anreise. Zwischen 17:30 Uhr und Betriebsschluss der U-Bahn (ca. 1 Uhr nachts) wird die U-Bahn-Linie U6 zwischen Marienplatz und Fröttmaning verkehren, um Fans den Zugang zum Stadion zu erleichtern. Darüber hinaus stellt der FC Bayern kostenlose Bus-Transfers zur Verfügung, die ab 18:15 Uhr im Zehn-Minuten-Takt zwischen Donnersbergerbrücke und dem Stadion abfahren. Nach dem Spiel fahren die Busse zurück zum Stachus (Karlsplatz).

Für Autofahrer gibt es mehrere Parkhäuser rund um die Allianz Arena mit über 10.000 Stellplätzen, jedoch ist mit stark erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Für Fans, die umweltfreundlich anreisen möchten, gibt es die Möglichkeit, mit dem Fahrrad zur Arena zu fahren, wobei 400 Abstellplätze verfügbar sind. Taxis werden zudem an zwei großen Standplätzen in der Nähe des Stadions bereitstehen.

Unabhängig davon, welchen Weg die Fans wählen, wird geraten, frühzeitig anzureisen, um mögliche Verzögerungen durch den Streik zu vermeiden. Es bleibt zu hoffen, dass mit den bereitgestellten Alternativen viele Fans trotz der Herausforderungen eine Unterkunft zu ihrem geliebten Fußballspiel finden können und die Atmosphäre im Stadion genießen dürfen.

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