Der 1. FC Köln musste am Sonntagnachmittag eine knappe 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig hinnehmen, was die Stimmung im Team trübt, weil die Partie ganz anders hätte ausgehen können. Der Doppelpack von Christoph Baumgartner in der 29. und 56. Minute besiegelte das Schicksal der Kölner, während Jan Thielmann in der 51. Minute lediglich den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte.
„Bringt uns heute leider nichts“, sagte Thielmann, der sich über sein Tor freute, jedoch die drückende Realität erkannte, dass der Punktgewinn nicht gelang. Köln bleibt somit nach 21 Spieltagen bei 23 Punkten auf dem zehnten Platz stehen, mit nur vier Punkten Abstand zum Relegationsplatz.
Die Spieler zeigten sich enttäuscht über die verpassten Chancen. Tom Krauß betonte, dass die Mannschaft frühzeitig in Führung hätte gehen müssen, bevor sie das Gegentor kassierten. „Es ist bitter, denn wir müssen punkten. Die unten schlafen nicht, das wissen wir auch“, erklärte der 24-Jährige. Auch Eric Martel merkte an, dass die Kölner gute Möglichkeiten hatten, aber in entscheidenden Momenten konnten sie nicht konsequent genug sein.
Trainer Lukas Kwasniok analysierte die Leistung seines Teams und hob drei entscheidende Faktoren hervor. Neben Baumgartners überragendem Spiel betonte Kwasniok das Problem der Standardsituationen. „Da müssen wir einfach besser werden“, sagte er und hob die famose Leistung seiner Mannschaft hervor, die trotz der Niederlage alles gegeben hat.
Thielmann blickte bereits voraus und sagte, dass das Team bei dem schweren Auswärtsspiel in Stuttgart versuchen müsse, Punkte zu sammeln, da die Tabelle immer enger werde. Nach der Partie freute sich Baumgartner über seine zwei Tore und räumte ein, dass er in den letzten Wochen glücklos war, aber jetzt die richtige Form wiedergefunden hat.
Die Kölner müssen also schnell aus ihrer negativen Serie herauskommen, denn die nächsten Spiele könnten entscheidend für den restlichen Verlauf der Saison sein. Die Hoffnung bleibt, dass die Mannschaft die Leistung steigern kann und sich die Ergebnisse bald einstellen, um im Rennen um den Klassenerhalt nicht in große Bedrängnis zu geraten.
